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"Taking Fiction Seriously" — Zu den künstlerischen Praktiken von Eva Kietzmann und Petra Kübert (PDF)
Christian Berkes, Berlin, 2013

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Informationen


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Arbeitsweise und Fokus

Wir, Eva Kietzmann und Petra Kübert, beschäftigen uns mit der Inszenierung von öffentlichen Räumen und der Imageproduktion von Städten. Der aktuelle Diskurs zu Stadtentwicklung im Neoliberalismus bildet unseren theoretischen Hintergrund.
Ausgangspunkt unserer künstlerischen Arbeit ist meist ein konkreter städtischer Ort, der sich aufgrund von Privatisierung in einer Umwidmungsphase befindet. Mit den Mitteln der künstlerischen Recherche nähern wir uns ihm über einen längeren Zeitraum. Dabei arbeiten wir ortsspezifisch, medienübergreifend und verknüpfen Stadt- und Kunstraum miteinander. Wir beobachten und dokumentieren vor Ort, recherchieren zur Geschichte, befragen Anwohner_innen, Expert_innen, Projektentwickler_innen, Politiker_innen und Politgruppen, führen künstlerische Interventionen und Ortsbegehungen durch.
Bei unseren Projekten treten wir in eine aktive offene Kom-
munikation mit möglichst vielen Beteiligten und Interessierten.
Es geht uns um eine Ermöglichung von Debatte und transparenter Information. Dabei interessieren wir uns auch für Praktiken der Repräsentation, Geschichtsschreibung, das Recht auf Teilhabe an Stadt und für Möglichkeiten des Intervenierens. Mit künstlerischen Mitteln suchen wir nach dritten Räumen und nach Momenten, in denen eine Planung nicht unbedingt aufgeht.
Den gesamten Vorgang verstehen wir als künstlerische Arbeit, innerhalb der am Ende kontextbezogene Installationen (Filme, Fotos, Objekte, Texte, Hörstücke, Publikationen) bleiben, die an anderen Orten, in etwa Ausstellungen und Präsentationen, vom Ereignis berichten.


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english:

Methods and focus

Since 2009, we have worked on the staging of public spaces and the image production of cities.The current discourse about urban development in neoliberalism is our theoretical background. The starting point of our work often is a very concrete urban place that changes because of its privatization. With the method of artistic research, we approach a place of the course of a longer time period and analyze it and its structures.
In the end, we produce contextual installations (films, photos, objects, texts, radio plays, publications), that seek to continue the discussion in other locations, like exhibitions and presentations.



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Stipendien / grants

2016 Recherchestipendium Bildende Kunst, Kulturverwaltung des Berliner Senats (Petra Kübert)

2016 MMCA Residency Goyang in Südkorea, Künstlerhaus Schloß Balmoral, Landesstipendium Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur
(Eva Kietzmann)

2014 Kulturaustauschstipendium Tokyo Wonder Side, Kulturverwaltung des Berliner Senats (Eva Kietzmann)

2013 Goldrausch Künstlerinnenprojekt art IT, Berlin (Eva Kietzmann)

2011 Projektstipendium Bildende Kunst, Kulturverwaltung des Berliner Senats (Eva Kietzmann / Petra Kübert)



>> Eva Kietzmann

>> Petra Kübert


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kürzliche Ausstellungen / recent exhibitions

2016 The Sewoon Hangeul Clock. For the people in Sewoon Sangga,
Space ba421, Seoul, Südkorea

2016 Akademie der ZUsammenKUNFT, Haus der Statistik, Berlin

2016 Open Studio 12, MMCA Goyang, Südkorea

2016 Flash: Images left behind, MMCA Goyang, Südkorea

2015 My dog is an artist and tonight is full moon terror, Brunnenstr. 7, Berlin

2015 9qm Neuland , Bootshaus Auf Dem Spreefeld, Berlin

2014 Open Studio, Tokyo Wonder Side Residency

2014 Hausbesetzung, Nassauischer Kunstverein, Wiesbaden

2014 Living Resorts, lecture performance, Project Space Festival Berlin

2014 Living Resorts, uqbar, Berlin (Soloshow)

2014 Die schöne Kunst des Wohnens, Institut für alles Mögliche, Berlin (Soloshow)

2014L‘espace de l‘espèce: X, Kunstfabrik HB55, Berlin

2013 Körnelia - Goldrausch 2013, Galerie im Körnerpark, Berlin

2012 Klang Orte Berlin/Berlin Sonic Places - Perspektiven akustischer Stadtentwicklung, öffentlicher Raum, Rummeslburger Bucht, Berlin mit Peter Cusack und Valeria Merlini

2011 - 12 Entwicklungsgebiet Rummelsburger Bucht - Vermutungen über Oberflächen, after the butcher - Ausstellungsraum für zeitgenössische Kunst und soziale Fragen, Berlin (Soloshow)